Maximus Brutus

maximus_brutusMein vorerst letzter Test der niederländischen Maximus Brouwerij ist das Brutus, ein Amber Lager. Ja, ein Amber Lager hatte ich ja erst vor geraumer Zeit – ich vermute mal, dass das heutige den damaligen Kandidaten in Grund und Boden stampfen wird. Zugegeben, besonders schwer ist diese Aufgabe nicht, zudem ist ein schönes Lagerbier eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Ales der letzten Zeit. Gehen wir es also an.

Satt bernsteinfarben bis rötlich strahlt das Bier aus dem Glas, oben auf feinporiger bis cremiger, stabiler Schaum – schön! In der Nase tummeln sich leichte Zitrusnoten sowie etwas Malz und Karamell.

Süßlich-malzig, begleitet von einer ganz leichten Säure sowie einem frischen, blumigen Hopfenaroma – so fällt der erste Schluck dieses Gebräus aus. Das Malzbett gibt sich dabei vornehmlich süßlich-karamellig sowie etwas brotig und erinnert somit stark ans Wiener Lager. Dabei wirkt das Bier trotz seiner 6 Volumenprozent Alkohol recht schlank, hat im Abgang außerdem eine durchaus wahrnehmbare Herbe zu bieten. Dazu kommt die allzeit präsente, frische Hopfennase mit einem leichten Hauch von Zitrone.

maximus_brutus_flascheDank dem geschmacklichen Setup und dem gut dosierten CO² ist das Bier sehr gut und flott trinkbar und kann somit mit einer hohen Süffigkeit punkten.  Gerade bei Außentemperaturen von jenseits der 30 Grad ist dieses Bier eine gute Alternative zu den Sommer Ales und muss sich z.B. auch nicht hinter einem Prototyp verstecken.

Eine sehr runde und erfrischende Sache – klarer Fall, dieses Bier pustet das Becks Amber Lager locker weg. Von mir gibts hierfür heute vier Sterne.

Alkoholgehalt: 6%

(4/5)







Ein Gedanke zu „Maximus Brutus“

Schreibe einen Kommentar