Wiesbadener Pale Ale

wiesbadener_pale_aleVor ein paar Tagen erreichte mich das Wiesbadener Pale Als aus der hessischen Landeshauptstadt. Informationen zu dem Bier sind rar, auch auf der Homepage der Wiesbadener Braumanufaktur erfährt man leider auch nicht allzu viel – gleiches gilt für Ratebeer und Untappd. Dann stürzen wir uns mal drauf…

Relativ dunkel, bernstein- bis kupferfarben kommt das hessische Pale Aler daher, zusammen mit einer leichten Trübung und einem feinporig-cremigen, weißlichen Schaum. In der Nase liegen florale bis zitrusartige Hopfenaromen, etwas Malz und Honig.

Flott und recht schlank fällt der erste Schluck aus, ein recht präsentes Malzbett mit karamellig-brotiger Struktur geht einher mit einem feinen Hopfenaroma. Von diesem wünscht man sich indes durchaus mehr Intensität, blitzen nebst den würzigen Komponenten lediglich vereinzelt andere Geschmacksnoten wie Zitrus und Bergamotte hervor. Dafür wirkt der Abgang recht locker und dank des breiten, ein wenig süßlich bis honigartigen Malzeindrucks auch nicht langweilig.

wiesbadener_pale_ale_flascheAufgrund der zurückhaltenden Herbe und dem nicht sehr aufgeregten Aroma, erinnert mich das Bier viel mehr an ein britisches Bitter als an ein amerikanisches Pale Ale. Die Trinkbarkeit fällt unter diesen Umständen recht gut aus, ist man doch weniger damit beschäftigt einzelne Aromakomponenten zu erschmecken und mehr damit, das Bier wirklich zu trinken. Die gut dosierte Kohlensäure tut ihr übriges dazu.

Von der Hopfenaromatik her würde ich mir hier mehr wünschen, ansonsten ist das Wiesbadener Pale Ale solide Kost – vor allem für jene, die abseits von Hell und Weisen mal was anderes suchen. Von mir gibts drei Sterne.

Alkoholgehalt: 5,4%

(3/5)







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