Thuisbrunner Elch Bräu Dunkel

thuisbrunner_elch_braeu_dunkelHeute geht es mal wieder nach Oberfranken, genauer gesagt nach Gräfenberg welches in der Nähe von Hiltpoltstein gelegen ist (Autobahnfahrer und Verkehrsfunkhörer werden es kennen). Seit 2007 braut dort der Thuisbrunner Elch Bräu seine Biere die zum Teil schon mehrfach beim European Beer Star den ein oder anderen Preis abräumen konnten – unter anderem auch das Dunkel welches ich euch nun vorstellen werde.

Rubinrot bis braun schimmert das beinahe klare Bier im Licht, darüber hat es sich ein sehr cremig-feiner, beige-bräunlicher Schaum gemütlich gemacht. In der Nase tummeln sich Nüsse, etwas Karamell und Brot – lecker!

Auch wenn das Bier gleich zu Beginn ein klein wenig wässrig wirkt, ändert sich das spätestens nach dem zweiten Schluck. Eine ordentliche Portion Malz, gespickt mit Röstaromen und etwas Karamell rollt süßlich über die Geschmacksknopsen, flankiert von einer feinen Herbe und dem Geschmack von getrockeneten Pflaumen. Dabei wirkt das Bier sehr weich und samtig woran sicherlich die beinahe zu knapp dosierte Kohlensäure zumindest eine Teilschuld trägt.

thuisbrunner_elch_braeu_dunkel_flascheDer Abgang ist recht flott und nicht zu süß – langweilig wirkt das Bier dadurch allerdings nicht. So ist es auch kein Wunder, dass ich dem oberfränkischen Gebräu eine sehr gute Süffigkeit attestieren kann – eine sehr gefährliche Sache. Ja, es könnte in meinen Augen durchaus noch etwas mehr Röstmalz vertragen, der kleine Hauch Schokolade bei jedem Schluck ist jedoch ganz angenehm und lässt das Bier auch nicht zu kompliziert wirken.

Eine sehr runde Sache, süffig, lecker und mit einem richtig tollen Schaum. Für mich sind das heute vier Sterne.

Alkoholgehalt: 4,9%

(4/5)







Schreibe einen Kommentar