Bevog Who Cares Editions Milk Stout

bevog_who_cares_editions_milk_stoutHeute geht es zum zweiten Mal zu den Brauern von Bevog in österreichische Bad Radkersburg. Von deren Kramah war ich ja durchaus angetan und erhoffe mit vom heutigen Bier doch einiges. Es handelt sich dabei um ein Milk Stout…Moment, Milk Stout? Da war doch was… Nun, glücklicherweise wurde dieses Bier nicht in Deutschland hergestellt, sonst wäre es auch gleich wieder verboten worden – so kann man sich nun aber über ein feines Stout freuen welches mit Laktose und Haferflocken eingebraut wurde. Merci ans Biervana für die Kostprobe – und los gehts!

Getreidig, flankiert vom Aroma gerösteter Haselnüsse, Espresso und etwas Rauch, duftet es aus dem Glas. Der Schaum ist traumhaft – cremig-fein und fest wie Eischnee – Klasse!

Vollmundig und mild wirkt der erste Schluck, Nüsse und Mandeln machen sich, zusammen mit etwas Bitterschokolade und Kaffee, auf der Zunge breit. Das Bier wirkt recht süßlich, hat auf der anderen Seiten eine ordentlich (Röstmalz)-Bitterkeit mit Gepäck um die Balance zu halten. Entfernt sind Anklänge dunkler Früchte wahrzunehmen, es überwiegt aber insgesamt der röstig-rauchige sowie karamellig-süße Eindruck des Gebräus.

bevog_who_cares_editions_milk_stout_flascheIm Abgang wirds ein wenig dünner was aber nicht wirklich stört, ist dank den Röstmalzen und dem Hafer mehr als genug Geschmack in diesem Bier. Die Karbonisierung ist angenehm und bitter notwendig, wäre das Stout ansonsten beinahe etwas zu pappig. So lässt es sich aber angenehm trinken und lädt zum Nachschenken ein – richtig süffig und stimmig das Ganze.

Nicht ganz perfekt aber dennoch ein richtig schönes Milk/Sweet Stout. Zum Glück bewahrt uns der deutsche Gesetzgeber davor, dass die Brauereien hierzulande so etwas herstellen…nicht auszudenken, wie es wäre, wenn man an jeder Ecke so ein gutes Bier finden würde. Glück gehabt, würde ich da sagen. Vier Sterne! Cheers.

Alkoholgehalt: 5,9%

(4/5)







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