Siren Undercurrent

siren_undercurrentHeute möchte ich euch das Oatmeal Pale Ale „Undercurrent“ von Siren Craft Brew vorstellen. Aus Großbritannien kommend, finden sich deren Biere – darunter vor allem das Soundwave IPA – mittlerweile auch in einigen deutschen Läden sowie Online-Shops. Zum Glück könnte man sagen, waren die Biere bisher doch mehr als zufriedenstellen und jedes für sich gesehen immer etwas besonderes. Daher bin ich auch auf das gespannt, was gerade in Glas fließt…

Schaum und Bier machen in der Optik schonmal ordentlich was her. Stabiler, feinporiger Schaum auf golden bis bernsteinfarbenen Gebräu. Selbiges lässt einen fruchtig-frischen Hopfenduft aus dem Glas strömen – Mango, Zitronengras und Grapefruit seien, neben allgemeinen Zitrusaromen, genannt.

Für ein Bier dieser Stärke – wir reden immerhin von nur 4,5% vol. Alkohol – wirkt der Körper recht kräftig und vollmundig ohne dabei geschmacklich einen zu malzlastigen Eindruck zu machen. Ich schiebe dies auf den verwendeten Hafer, selbiges konnte man auch schon bei anderen Bieren beobachten die mit Hafermehl gebraut wurden. Zu dem schlanken Body  gesellt sich ein unglaublich feiner, exotisch-fruchtiger Hopfen – der bekannte, tropische Fruchtkorb. Mango und Papaya dominieren den süßlichen Eindruck der auch lange nach dem sehr flotten Abgang im Mund anhält.

siren_undercurrent_flascheDabei geht es auch durchaus herb zu ohne allerdings einen zu kratzig-bitteren Eindruck zu hinterlassen. Dies, gepaart mit den Fruchtaromen wie dem schlanken Körper lassen zudem eine tolle Süffigkeit aufkommen. Dazu ist es auch noch angenehm rezent und geht damit bei mir als astreines Sommerbier durch – auch im Herbst.

Also ich sehe hier absolut keinen Grund zur Kritik. Gehopft mit Cascade und Palisade ist das Siren Undercurrent ein Top Bier und bekommt heute – neben einem Eintrag in die Bestenliste – volle fünf Sterne.

Alkoholgehalt: 4,5%

(5/5)







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