Coronado Brewing Islander IPA

coronado_brewing_islander_ipaCoronado Brewing ist in der deutschen Craftbeer-Szene mittlerweile kein Unbekannter mehr, spätestens seit ihren Tap-Takovers oder dem Collaborationbrew mit Crew Republic. Zeit also, sich mal wieder ein Bier der Kalifornier anzusehen – heute im Test: Das Islander IPA.

Das leicht trübe, golden- bis bernsteinfarbene Bier verströmt einen frischen, harzig-fruchtigen Geruch. Pinie und Grapefruit stechen hervor und lassen Vorfreude auf den ersten Schluck steigen.

Wie für ein US-India Pale Ale typisch, fällt dieser recht trocken und fruchtig-herb aus. Viel harzige Aromen, Zitrusfrüchte wie Grapefruit und Limetten gehen mit einem zurückhaltenden, leicht süßlichen Malz sowie einer deutlichen Herbe einher – ein klassisches Westcoast-IPA. Der Abgang des weichen Bieres ist auch eine recht glatte Angelegenheit, Fruchtaromen, eine etwas stärker werdende Herbe sowie ein etwas dünner Körper wirken auf die Zunge ein und lassen das Bier recht schlank wirken.

coronado_brewing_islander_ipa_flascheDie ausgewogene Karbonisierung sowie die auch im Trinkverlauf anhaltende Fruchtigkeit, machen das Bier – trotz der 65 Bittereinheiten – recht gut trinkbar, eine Offenbarung ist es für mich jedoch nicht. Mir ist das IPA zu gefällig, die Centennial, Chinook und Columbus-Hopfung haut auch nicht unbedingt vom Hocker und lässt die Begeisterung ein klein wenig ausbleiben.

Ein IPA wie es viele andere gibt, nicht schlecht aber auch nichts besonderes – daher gibts heute drei Sterne für das Islander IPA.

Wollt ihr das Islander IPA selbst probieren? Hier könnt ihr es bestellen.

IBU: 65

Alkoholgehalt: 7%

(3/5)







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