Evil Twin Yin & Yang

evil_twin_yin_yangVor einiger Zeit hatte ich euch bereits das Yin des New Yorker Gypsy Brauers  mit dänischen Wurzeln vorgestellt, heute gibt es das Yin & Yang, ein Black IPA welches sich aus einer 1:2 Mischung der beiden Einzelbiere ergibt. Nun kann man sich das Bier natürlich selbst mischen oder fertig kaufen – da ich alle drei im Kühlschrank habe, kann ich selbst damit natürlich empirische Tests machen. Heute also erstmal das Blend von Evil Twin, das Black IPA Yin & Yang.

Wie man dem Bild entnehmen kann, hat es beim Einschenken ein wenig arg geschäumt. An sich ist der beige-bräunliche Schaum feinporig und enorm standfest. Darunter quillt eine Mischung aus fruchtig-hopfigen Aromen sowie Röstmalz hervor – das gefällt gut.

Der Antrunk ist, entgegen meiner Erwartungen, recht unspektakulär. Erst nach wenigen Augenblicken entfalten sich die Röstaromen, die allerdings erstaunlich schwach ausfallen. Ein wenig Kaffee sowie etwas Schokolade sind vorhanden, können aber nicht wirklich überzeugen. Auf der hopfigen Seite finden sich Zitrusaromen, etwas Orange und Pinie die jedoch auch nicht so wirklich den Geschmack dominieren. Meiner Meinung nach verlieren die zwei Komponenten bei der Mischung ihren Charakter und verschmelzen zu einer etwas langweiligen Melange – zumindest, wenn man von einem Black IPA ausgeht.

evil_twin_yin_yang_flascheIm Abgang zeigt sich das Bier dann schlank und moderat bitternd, die leichte Süße aus dem dunklen Malzbett ist beinahe gänzlich verschwunden und es blitzen jetzt erstmal richtig stoutige Spitzen hervor – dennoch ist mir das für ein Black IPA, gerade mit 10 Volumenprozent Alkohol – einfach zu wenig. Ich erwarte mir hier, dass zumindest eine der beiden Seiten geschmacklich stark hervor tritt.

Wirklich schlecht ist das Yin&Yang nicht, verglichen mit den anderen Bieren von Evil Twin bin ich hier aber schon etwas enttäuscht. Hierfür gibt es heute gerade noch so drei Sterne.

Alkoholgehalt: 10%

(3/5)







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