Hoppebräu Fuchs Teufelswuid

hoppebraeu_fuchs_teufelswuidNach dem Knaller zu Weihnachten ist seit wenigen Wochen ein weiteres, neues Bier vom Waakirchner Hoppebräu auf den Markt. Entgegen dem PX orientiert das „Fuchs Teufelswuid“ wieder an der gewohnten Nomenklatur. Gehopft wurde dieses Double IPA mit Taurus, Galaxy und Calypso, liegt also von der Hopfung her – mal abgesehen von der alten, deutschen Sorte Taurus – voll im Trend der Craftbeerszene hierzulande. Na dann wollen wir mal…

Glasklar strahlt das bernsteinfarbene Bier aus seiner Behausung, garniert mit cremig-feinen, weiß-leuchtenden Schaum. In der Nase zeigen sich ordentlich hopfige Aromen von Grapefruit, Mango, Erdbeeren und etwas Pfirsich – es mischt sich aber auch ein ganz klein wenig Gemüse darunter.

Im Mund angekommen erzeugt das Bier ein samtig-weiches Mundgefühl und bringt ordentlich karamellige Malzaromen auf die Zunge. Dazu gesellen sich exotisch-fruchtige Hopfenaromen, darunter die bereits angesprochenen Grapefruit- und Mangonoten sowie etwas Pinie. Zudem kommt eine unerwartet starke Herbe auf – aufmerksame Leser werden wissen, dass ich beim Hoppe immer ein wenig die hohe Gefälligkeit kritisiere – welche auch lang nach dem schlank-hopfigen Abgang zu spüren ist.

hoppebraeu_fuchs_teufelswuid_flascheNichts desto trotz, auch bedingt durch den kraftvollen Malzkörper und der passenden Karbonisierung, wirkt das Fuchs Teufelswuid gefährlich süffig. Bisweilen sind leicht ethanolische Noten erkennbar, diese werden aber durch die wuchtige Hopfen-Malz-Melange kaschiert und fallen daher auch kaum ins Gewicht.

Das neue Double IPA von Brauer Markus Hoppe muss sich definitiv nicht verstecken und schließt geschmacklich zu den Größen der deutschen Szene auf – bei mir gibt es dafür heute auch vier Sterne.

IBU: 72

Alkoholgehalt: 8,2%

(4/5)







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