Lausitzer Porter

lausitzer_porterDem ein oder anderen von euch wird mein heutiger Testkandidat vielleicht untergekommen sein – es handelt sich um das Lausitzer Porter der Löbauer Bergquell Brauerei. Traditionell soll dieses Bier sein, wurde es doch in ähnlicher Form bereits Ende des 19. Jahrhunderts in der Lausitz gebraut. Mir wurde dieses Bier freundlicherweise mitgebracht, zusammen mit der Hardcore-Variante Erdbeer-Porter…heute stelle ich euch aber erstmal die „Standard-Variante“ vor.

Der Schaum, der das dunkelbraune bis schwarze Bier Getränk bedeckt, fällt ein wenig grobporig aus, die Standfestigkeit geht gerade noch in Ordnung. In der Nase finden sich würzige Hopfennoten, etwas Rauch und Metall.

lausitzer_porter_flascheAch du meine Güte ist das süß, das hält man ja kaum aus. Geschmacklich liegt das, was gerade auf meiner Zunge liegt, irgendwo zwischen Malzbier und einem Milk-Stout (so etwa im Verhältnis 95:5). Vereinzelte Röstaromen sind da, gehen aber in einem leicht karamelligen Zuckerschwall des mastigen Bieres komplett unter. Der Abgang ist dementsprechend pappig-süß, Hopfen sucht man vergebens.

Gut, das war nun ein kurzes Gastspiel – das kriege ich nicht runter und daher gibt es die (schon lange nicht mehr vergebene) Mindestwertung von einem Stern.

Alkoholgehalt: 4,4%

(1/5)







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