Hopper Bräu Heller Wahnsinn

hopper_braeu_heller_wahnsinnMein heutiger Testkandidat ist mir vor ein paar Tagen ins Haus geflattert. Es handelt sich dabei um das helle Lagerbier „Heller Wahnsinn“ der kleinen Hamburger Brauerei Hopper Bräu – nicht zu verwechseln mit Hoppebräu oder Schoppebräu. Gehopft wurde das Lagerbier mit deutschem Cascade Hopfen sowie den Sorten Saazer und Sladek. Gespannt bin ich jetzt definitiv auf dieses Kleinod aus der Flasche mit dem Bügelverschluss, tun sich doch viele kleine Brauer mit einem einfachen Lagerbier gerne mal etwas schwerer…

Das „Helle“ kommt derweil gar nicht so hell daher, kupferfarben bis bernstein zeigt sich das klare Bier im Glas. In der Nase finden sich grasig-blumige Aromen, etwas Malz sowie Karamell.

Geschmacklich ist das Bier irgendwo zwischen einem Märzen und einem dunklen Bier angesiedelt. Karamell, Getreide und Anklänge von Röstaromen geben sich die Klinke in die Hand. Dazu mischen sich heuartige und bisweilen leicht zitrusartige Hopfennoten sowie eine durchaus merkliche Herbe – die 25 Bittereinhiten spürt man und man fragt sich, ob es derer nicht eher ein paar mehr sind.

hopper_braeu_heller_wahnsinn_flascheIm Abgang präsentiert sich das Heller Wahnsinn recht trocken und könnte durchaus etwas mehr Süße und weniger Kohlensäure vertragen – die Süffigkeit würde sich bedanken. Ansonsten geht es unspektakulär zu, mehr würde ich bei einem Bier, welches einfach nur ein etwas geschmackvolleres Lager sein möchte, auch nicht erwarten. Diesen Zweck erfüllt es jedenfalls recht gut, das Malzaroma bleibt bis zum Schluss erhalten und das Gebräu wird auch auf lange Sicht nicht langweilig.

Ein gutes, etwas anderes „Helles“ welches leider stellenweise ein wenig zu kantig wirkt. Das reicht heute im Test für gute drei Sterne. Prost.

IBU: 25

Stammwürze: 12,5%

Alkoholgehalt: 5%

(3/5)







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