To Øl Black Ball Porter

to_ol_black_ball_porterHeute ist mal wieder ein etwas dunkleres Bier dran, nämlich das Black Ball Porter von To Øl aus Dänemark. Daher kommt dieses Bier mit einer ordentlichen Mischung aus hellen und dunklen Braumalzen, Röstgerste, Haferflocken, ein wenig speziellem Zucker sowie einer Hopfung bestehend aus den Sorten Simcoe, Centennial und Cascade. Klingt spannend, oder? Dann mal los mit dem Test…

Ja holla, da lacht das Biertesterherz. Langsam fließt das dunkelbraune Bier in sein Glas, bildet eine cremig texturierte, braungefärbte Schaumhaube aus und duftet herrlich nach Schokolade, Lakritze, Mokka und Keksen. Vorfreude…

Im ersten Schluck sind leicht rauchige Aromen zu erkennen, Zartbitterschokolade geht mit einer angenehmen Süße einher, zudem etwas Kaffee und weitere Röstaromen. Dabei geht es für meinen Geschmack etwas zu alkoholisch zu und man hat den Eindruck, dass man es mit deutlich mehr als den acht Volumenprozent zu tun hat – der Malzkörper müsste den Alkohol viel besser kaschieren.

to_ol_black_ball_porter_flascheIm Abgang wirkt es mir ebenfalls ein wenig unrund, etwas weniger Herbe und Kohlensäure wäre hier angebracht gewesen – das erwartet samtige Mundgefühl bleibt leider aus. Vereinzelt verstecken sich in dem Gebräu Aromen dunkler Früchte, diese zeigen sich vermehrt erst im Trinkverlauf wenn man sich an die doch durchaus intensive Röstaromatik gewöhnt hat.

Vermutlich klang der Test jetzt viel zu negativ, das Black Ball Porter ist eigentlich richtig gut – hat nur mit einzelnen Schwächen zu kämpfen. Nach langem hin und her gebe ich dem Black Ball vier Sterne.

Alkoholgehalt: 8%

(4/5)







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