Atwater Vanilla Java Porter

atwater_vanilla_java_porterWo doch die Temperaturen draußen sich gerade mal wieder im einstelligen Bereich befinden, wird es höchste Zeit sich mal wieder den dunkleren Seite des Bieres zuzuwenden. Daher habe ich heute das Vanilla Java Porter der Detroiter Atwater Brewery für euch im Test – gebraut, wie der Name schon sagt, mit Kaffee und Vanille. Klingt spannend, oder? Ab ins Glas damit!

Ein Schwall röstiger Malznoten strömt direkt nach dem Öffnen aus der Flasche. Vanille, etwas Kaffee, Schoko-Brownies und Karamell sind nur paar der mannigfaltigen Aromen, die das dunkelbraune bis schwarze Gebräu verströmt.

Stilgemäß fällt auch der Antrunk aus, es geht recht dünn und bisweilen hopfig-herb zu. Gleich danach macht sich auch der Vanillegeschmack, nebst süßlichem Karamell und Schokolade auf der Zunge breit – den Kaffee vermag man zu diesem Zeitpunkt maximal zu erahnen. Erst mit der Zeit bemerkt man eben diesen, welcher von nun an bei jedem Schluck dieser Röstaromenbombe mit dabei ist und das Aroma angenehm abrundet.

atwater_vanilla_java_porter_flascheEinziger, großer Kritikpunkt ist der vielleicht doch etwas arg schlanke Körper, hinten raus wirkt das Gebräu schon arg dünn und trocken. Gut für die Aromatik, die Trinkbarkeit leidet auch nicht merklich – jedoch dürfte es ruhig vollmundiger sein. Hat man sich dran gewöhnt, kann man sich jedoch sehr gut in dieses Bier hineintrinken und wird bis zum Schluß von einer tollen Aromatik begleitet. Als Bier zu einem Vanilleeis, als Begleitung zum Schokokuchen oder einem Espresso taugt das Vanilla Java Porter bestimmt.

Tolles Bier, einzig der übertrieben schlanke Körper sorgt für eine leichte Abwertung. Dennoch bekommt das Vanilla Java Porter heute knackige vier Sterne.

Alkholgehalt: 4,5%

(4/5)







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