Hoppebräu & Camba Bavaria Bravo!

hoppebraeu_camba_bavaria_bravoMan hat so ein wenig das Gefühl, dass Weizen-Pale Ales und -IPAs derzeit in Deutschland in aller Munde sind, schließlich präsentiere ich euch heute bereits das zweite neue dieser Gattung binnen weniger Tage und im Kühlschrank stehen noch drei weitere. Der heutige Kandidat ist der Kooperationssud „Bravo!“ zwischen Camba Bavaria vom Chiemsee und dem Waakirchner Hoppebräu – zwei Brauereien, die aufmerksame Leser meines Blogs bereits bestens kennen sollten. Los geht’s.

Gleich nach dem Einschenken verströmt das gelblich-goldene, klare Bier einen intensiven, frischen Duft nach Mango, Papaya, Orangen und Maracuja. Auch die Schaumbildung geht in Ordnung, cremig steht dieser stabil und weiß leuchtend auf dem Gebräu.

Der erste Schluck präsentiert sich vollmundig und und ein wenig herb, das Malz wirkt recht strohig mit einem leicht brotigen Einschlag. Alles in allem bleiben Gersten- und Weizenmalz jedoch recht unauffällig, anders der Hopfen. Hier wurde ausschließlich die neue, deutsche Hopfensorte „Bravo“ (nicht mit der gleichnamigen amerikanischen Sorte verwechseln) verwendet – und das schmeckt man. Auch wenn die Aromatik im Geschmack weitaus weniger ausgeprägt ist als im Geruch, kann das Bier mit tropischen Aromen zwischen Maracuja und Orangenschale punkten.

hoppebraeu_camba_bavaria_bravo_flascheIm Abgang zeigt sich das Bier etwas dünner und trocken, das Aromaprofil bleibt jedoch erhalten und man freut sich auf den nächsten Schluck. Das Bier ist dabei etwas spritziger ausgelegt, wirkt insgesamt recht leicht und erfrischend was sich auch auf die Trinkbarkeit auswirkt – diese ist durchgängig sehr hoch und so vernichtet man den Flascheninhalt entsprechend schnell.

Ein fruchtig-frisches Weizen Pale Ale haben die Brauer hier auf die Beine gestellt. Für die Höchstwertung fehlen mir im Geschmack noch die letzten 5%, aber auch so kann sich das Bier sehen lassen. Vier Sterne von mir.

Stammwürze: 12,1%

Alkholgehalt: 5,6%

(4/5)







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