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Hohenthanner Maibock

hohenthanner_maibockVon der Hohenthanner Schlossbrauerei aus der Nähe von Landshut kommt mein heutiges Testbier – seines Zeichens ein Maibock. Allzu viel gehört habe ich von der Brauerei noch nicht, augenscheinlich kann die Brauerei aber nicht zu klein sein – zumindest wenn man sich das doch große Sortiment ansieht. Was meint ihr, ob man auch im Oktober einen Maibock trinken kann?

Riecht nicht schlecht, das strohgelb leuchtende Bier. Es duftet nach Malz, estrig nach Früchten und leicht grasig-hopfig. Die Schaumbildung geht in Ordnung, leider bleiben die weißchen Bläschen allerdings nicht sehr lange stehen.

Das niederbayerische Gebräu fällt erstmal mit recht viel Kohlensäure auf – zumindest zu viel für einen Maibock. Davon abgesehen kommt das Bier getreidig-malzig rüber, hat einen süßlich-honigartigen Touch und etwas Karamell im aufkommenden Abgang. Dort fällt das Bier erwartungsgemäß herb aus und bleibt somit stilgerecht – da habe ich schon schlimmeres getrunken. Etwas Heu und Gras zeigen sich im Hopfenaroma, leider wirkt es auch etwas metallisch.

hohenthanner_maibock_flascheRelativ trocken wirkt das Bier im Trinkverlauf was sich, wie die Kohlensäure, negativ auf die eigentlich recht gute Süffigkeit auswirkt. Ansonsten sorgt das süßliche Malz durchaus für eine gute Trinkbarkeit und so trinkt sich der Maibock ganz gut weg.

„Passt scho“ würde ich sagen. Es gibt Licht und Schatten bei diesem Bock, insgesamt betrachtet bekommt das Hohenthanner Bier heute drei Sterne.

Stammwürze: 15,2%

Alkoholgehalt: 6,4%

(3/5)







Brauerei Hummel Maibock Hell

hummel_braeu_maibock_hellAus dem oberfränkischen Memmelsdorf, genauer gesagt aus dem Ortsteil Merkendorf, hat der helle Maibock des Hummel Bräu seinen Weg auf meinen Tisch gefunden. Mal sehen, was dieser fränkische Maibock so kann…

Bierherz, was willst Du mehr? Cremig-feiner, schneeweißer Schaum auf klaren, goldenfarbenen Bier welches honighaft süßlich, getreidig und leicht würzig nach Hopfen riecht. Traumhaft.

Der Antrunk fällt überraschendweise nicht so intensiv aus, erst nach einem kurzen Augenblick macht sich das breite Malzbett bemerkbar welches allerdings nicht ganz so süß auf der Zunge liegt. Etwas Alkoholgeschmack macht sich zwischen Karamell und Honig breit, es wird hinten raus etwas trockener und bringt einen grasig wirkenden Hopfen mit der für einen Maibock genau richtig nachbittert.

hummel_braeu_maibock_hell_flascheDie Trinkbarkeit geht in Ordnung, der Hopfen wirkt im Trinkverlauf allerdings ein klein wenig muffig und der Alkoholgeschmack mag zu dem nicht so intensiven Malzkörper nicht so recht passen. Trotz dessen baut sich eine gute Süffigkeit auf und so lässt sich dieser Bock gemütlich wegtrinken.

Für mich ist der helle Maibock vom Hummel Bräu ein gutes, wenn aber nicht herausstechendes Bier. Für diesen Maibock gibts gute drei Sterne.

Alkoholgehalt: 7%

(3/5)