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Giesinger Craftig

Ein paar Tage sind nun seit der Presseveranstaltung des Giesinger Bräu aus München vergangen, genug Zeit um ein wenig über dort vorgestellten Biere zu reflektieren. Vorgestellt wurden dort, in angenehm ungezwungener Atmosphäre, die vier neuen „craftigen“ Spezialbiere der Münchner. Dabei handelt es sich um Bierstile, die man – zumindest im Raum München – eher selten zu Gesicht bekommt und die ich euch nun in einem, großen Artikel vorstellen möchte.

Die Sorten im Überblick:

– Lemondrop Triple (7,5%) – Belgian Style Tripel mit Trappistenhefe und der namensgebenden Hopfensorte „Lemondrop“

– Wheat Stout (4%) – Ein Dry-Stout mit hohem Weizenmalzanteil und gleichzeitig das leichteste der vier Sorten

– Baltic Rye Porter (6,7%) – Ein Porter der, wie der Name schon sagt, mit einem Anteil von Roggenmalzen gebraut wurde

– Doppelt Alt (7%) – Stark eingebrautes Alt-Bier, ein Stil der hierzulande leider immer noch etwas verpönt wird

Also, es steht etwas Arbeit an. Beginnen wir gleichmal mit dem Lemondrop Triple.

Im Glas macht das Tripel seinem Stil alle Ehre, trüb, gelblich bis bernsteinfarben strahlt es aus seiner Behausung. Im Geruch ein frisch fruchtige, zitronige Note mit einem Hauch Trauben und Orangen.

Der Antrunk fällt weich aus, fruchtige Hopfennoten von Limonen und Orangen wechseln sich mit einem ordentlichen, leicht keksigen Malzbett ab. Dazu gesellt sich (sofern man den Bodensatz einschenkt) eine ordentlich phenolische Hefenote die das fruchtige, malzbetonte Bier fein abrundet. Unerwartet herb es geht in den Abgang, es wirkt jetzt etwas schlanker und kann eine gute Trinkbarkeit aufbauen. Die Karbonisierung empfinde ich als recht angenehm, insgesamt könnten die Geschmacksnuancen aber gerne noch weiter herausgehoben werden – etwas mehr vom Lemondrop und das wäre richtig großes Kino…so reicht es aber „nur“ für 4 Sterne. Ob das Wheat Stout gegen diese Hopfung ankommen kann? [4/5]

Rötlich glänzt das Licht durch das bräunlich-schwarze Bier welches mit einem beigen, cremig texturierten Schaum bedeckt ist der mit seiner Standfestigkeit punkten kann. In der Nase gibt es einen Hauch von Kaffee, es schwingt aber auch ein wenig Asche mit was mir nicht so gefällt. Der Start fällt dann recht trocken und von Röstaromen dominiert aus, Kaffee mit etwas Zartbitterschokolade dominieren den Eindruck das etwas dünnen Bieres (Nur etwas mehr als 11 % Stammwürze!). Geschmacklich macht es aber dennoch einiges her, die Herbe stimmt auch und so stellt sich auch hier eine recht gute Trinkbarkeit ein. Diese lässt zum Schluss zwar etwas nach, dennoch gefällt mir das Bier recht gut (gerade vor dem Hintergrund, dass es bei uns eh kaum gute Dry Stouts gibt). Für dieses Stout gibt es von mir 4 Sterne, weiter geht es mit dem Baltic Rye Porter. [4/5]

Die Brauer unter euch kennen vielleicht die Problematiken mit denen man kämpft, sobald man alternative Getreide wie z.B. Roggen einsetzt. Auch beim Giesinger blieb man nicht verschont und so wurde das Läutern des Porters eine mehrstündige Geduldsprobe, nach etwa 8 Stunden wurde das Läutern dann abgebrochen und man kam nicht ganz auf die angepeilten Stammwürze von etwa 20%. Seis drum, im Glas gefällt mir das ölig wirkende, beinahe schwarze Gebräu mit seiner feinen, bräunlichen Schaumhaube sehr gut. Im Antrunk kommen – erwartungsgemäß – Schokoladen- und Karamellaromen auf, es wirkt etwas teigig (wie Schokokuchen vor dem Backen) und hat eine Spur von Pflaumen und Trockenobst mit dabei. Dabei baut es eine durchaus gute Süffigkeit auf, die leichte Süße mit dem brotigen Eindruck leistet hier ganze Arbeit. Auch die Hopfenbittere darf nicht fehlen, sie kommt erst beim Abgang ins Spiel und lässt das Porter etwas schlanker und bekömmlicher wirken. Eine runde Sache, hätte aber noch aromatischer und stärker sein können – 4 Sterne. Last but not least, das Doppel-Alt. [4/5]

Das zweitstärkste der vier Sorten kommt ebenfalls in einem schwarzen Gewand daher, der Schaum fällt allerdings nicht so schön und stabil aus wie beim Porter. In der Nase gibt es vereinzelte Röstaromen mit getrockneten Pflaumen und Aprikosen sowie etwas Karamell und – leider – ein leichter Klebstoffgeruch (ich tippe auf zu viel Ethylacetat). Der Antrunk fällt dann aber wieder versöhnlich aus, karamellig sowie mit etwas Brot versehen läuft das runde, starke Altbier erstaunlich schnell über die Zunge. Ich würde mir dabei etwas mehr Herbe wünschen. Bisweilen wirkt der Körper sogar etwas arg dünn, dies spielt aber der hohen Trinkbarkeit in die Hände. Als bekennender Altbier-Fan muss ich allerdings sagen, dass es nicht wirklich meinen Geschmack trifft und knapp an den 3 Sternen vorbei schrammt – daher nur 2 Sterne. [2/5]

Mit „Licht und Schatten“ könnte man das Fazit der Querverkostung beschreiben. Mutig ist es allemal, solche Bierstile auf einen Markt zu werfen, der im Moment mit IPAs und Pale Ale überfrachtet wirkt (zumindest verhältnismäßig) und stellt daher auch eine willkommene Abwechslung dar.

Bleibt noch zu sagen: Merci für die Veranstaltung und die Kostproben….und als Hinweis am Rande an Chef Steffen Marx: Bringt den Sternhagel ruhig auch in 0,3 raus.

Prost!

Maisel & Friends Freestyle No. 1 Tripel Blanc

maisel_and_friends_freestyle_no1_tripel_blancFrisch reingeschneit ist das neue Freestyle No. 1 von Maisel & Friends aus Bayreuth und da es durchaus Interesse daran gibt, möchte ich euch den Test nicht vorenthalten. Vom Stil haben wir es hier mit einem Tripel – einem belgischen Bierstil – zu tun welches unter anderem mit der Hopfensorte Hallertau Blanc versetzt (daher auch der Name) und dann mit einer Weinhefe vergoren wurde. Auf diese Kreation bin ich jetzt mal gespannt…

Im Glas strahlt das beinahe klare Gebräu kräftig goldfarben mit einem sehr standfesten, cremig texturierten sowie weiß leuchtenden Schaum. Richtig interessant wird es jetzt allerdings in der Nase: Es duftet intensiv floral-fruchtig nach Honigmelone, Kräutern, etwas Heidelbeere…ich fühle mich außerdem ganz stark an diesen „HubbaBubba“-Kaugummi erinnert – jedenfalls aber eine sehr interessante Mischung die mich neugierig macht.

Begleitet von einem Touch Säure läuft der erste Schluck über die Zunge und zeugt von der Komplexität des Bieres. Etwas Sauerteig und Getreide vom Malz mischen sich mit einem nicht ganz so starken Fruchteindruck von Orange und etwas Mandarine. Etwas Hefe kommt auch da zu bevor es in einem sehr trockenen Abgang hinein geht der definitiv an Weißwein erinnert. Leicht sahnig im Abgang, kräuterbetont und immer von einem Hauch Frucht (Trauben…oder vielleicht nur Einbildung) begleitet…not bad!

maisel_and_friends_freestyle_no1_tripel_blanc_flascheAngesichts der moderaten Herbe und dem immer knackiger sowie trockener wirkendem Körper sowie der Zahlen auf dem Papier gehe ich von einer recht hohen Vergärung aus. Auf die Trinkbarkeit wirkt sich das insoweit aus, als dass das Bier eher gemächlich getrunken werden möchte was aber kein Problem darstellt. Erstens mag es das Tripel eh etwas wärmer und zweitens ist genügend Kohlensäure vorhanden damit es auch nach einiger Zeit im Glas nicht schal wirkt. Im Verlauf manifestiert sich der gute Eindruck, die Fruchtigkeit geht noch etwas weiter zurück und hinterlässt einen getreidig-hefigen, weinartigen Eindruck auf der Zunge.

Auch wenn der ein oder andere Craftbeer-Fan mit einem Tripel vielleicht nichts anfangen kann, so glaube ich dennoch, dass das Freestyle No. 1 durchaus Freunde finden wird. Trocken, fruchtig und nur leicht gesüßt mit sehr komplexen Body. Dafür gibt es heute von mir vier Sterne.

IBU: 36

Stammwürze: 18,2%

Alkoholgehalt: 8,4%

(4/5)







Craftwerk Barrel Aged Belgian Style Tripel

craftwerk_barrel_agedDie Leute hinter Craftwerk haben sich gedacht: Warum nicht das hauseigene Tripel nehmen und ein Jahr lang in Fässern lagern lassen? Genauer gesagt handelte es sich um Holzfässer, in denen zunächst französischer Rotwein und dann Moselwein gelagert wurde bis das Starkbier hinein durfte. Ein Jahr später war das Craftwerk „Barrel Aged Belgian Style Tripel“ gebohren und fließt soeben in mein Glas…

Kupferfarben bis mahagonibraun zeigt sich das trübe Gebräu, oben auf stabiler sowie cremiger, beigefarbener Schaum. Im Geruch findet sich ordentlich Malz, Aromen von roten Beeren, etwas Hefe, Holz sowie etwas Säure.

Recht voll und süßlich, versehen mit röstigen Noten von dunklen Malzen und den schon im Geruch angedeuten roten Beeren zeigt sich der erste Schluck. Passend dazu gibt sich die Säure welche leicht neben dem süßlich-hefigen Gebräu Eindruck über die Zunge läuft. Im Abgang geht es ein klein wenig trockener zu, der Rotwein kommt stärker zur Geltung und so wird der erste Schluck leicht herb fruchtig abgerundet.

craftwerk_barrel_aged_flascheKohlensäure enthält mir dieses Bier etwas zu viel, es prickelt etwas zu stark im Mund. Ansonsten ist das Mundgefühl sehr weich und vollmundig – es kommt auch beinahe so etwas wie Süffigkeit auf. Die Fasslagerung hat diesem Bier auf jeden Fall gut getan, hat man hier die Aromen sehr gut in das bestehende Material eingebunden und damit nicht den Charakter des Bieres zu stark überlagert. Im Trinkverlauf wünscht man sich dann bisweilen vielleicht noch ein klein wenig mehr Fassaromen…

Das Ausgangsmaterial war ja schon recht lecker – die Fasslagerung bringt dann noch mal etwas mehr Aromen mit. Zudem hält sich der Investitionsaufwand mit ca. 6 Euro stark in Grenzen und ist somit auch etwas für Fasslagerungs-Jungfrauen. Von mir gibts hierfür vier Sterne. Prost.

IBU: 40

Stammwürze: 19,5%

Alkoholgehalt: 9%

(4/5)







Corsendonk Agnus Tripel

corsendonk_agnus_tripelVon der Brouwerij Corsendonk kommt mein heutiger Testkandidat: Das Corsendonk Agnus Tripel. Genauer gesagt wird das Tripel bei der ebenfalls in Belgien beheimateten Brasserie du Bocq gebraut da die eigentlich Brauerei nicht mehr produziert.

Golden schimmert das klare Bier aus dem Tasting-Glas, oben auf wird es von einem sehr feinen, weißen Schaum garniert. In der Nase tummeln sich blumige Hopfenaromen, etwas süßlich-honigartiges Malz sowie ein Hauch Orange – wirkt interessant!

Recht voll wirkt der Antrunk intensiv malzig-süß mit einem Hauch Röstaromen zeigt sich der erste Schluck der auch den für belgische Tripel typischen, alkoholischen Touch mitbringt. Dabei ist das Malzbett allerdings recht einseitig – süß und leicht mit Toffee gespickt. Etwas Herbe kommt zum Abgang hin auf, eine feine Hopfenwürze kommt daher und rundet das malzig-süße Bier ganz gut ab, jedoch ohne dabei großartig Akzente zu setzen.

corsendonk_agnus_tripel_flascheKohlensäure ist mir definitiv zu viel drin worunter die Trinkbarkeit etwas leidet um die es, bedingt durch das süße und etwas langweilige Setup, eh schon nicht so gut bestellt ist. Da habe ich schon ganz andere Tripel getrunken die im Trinkverlauf mit einer Fülle an unterschiedlichen Aromen punkten können – so ist mir das aber zu banal..

Hm ja, mit diesem Tripel mag ich mich nicht anfreunden. Etwas belanglos, zu viel Kohlensäure und fehlende Süffigkeit – mehr als zwei Sterne werden das heute nicht.

Alkoholgehalt: 7,5%

(2/5)







Victory Brewing Golden Monkey

victory_brewing_golden_monkeyAn Heiligabend darf es gerne was Besonderes sein (ok, das ist auch nur eine Ausrede) weshalb ich euch heute das Golden Monkey der Victory Brewing Company aus Downington im US-Bundesstaat Pennsylvania vorstellen möchte. Beim goldenen Affen handelt es sich um ein Belgian Style Tripel und gleichzeitig um mein drittes Bier aus der Brauerei die bisher zwar zu gefallen wusste, mich aber auch nicht unbedingt direkt vom Hocker gehauen hat. Schauen wir mal, was das Tripel kann.

Leuchtend weiß strahlt die cremige Schaumhaube und sorgt damit für einen guten Kontrast zu dem opalen und orangefarbenen Bier. Im Geruch sind Aromen von grünem Apfel, Weintrauben und Zwetschgen zu entdecken die von ein wenig Hefe und Pfeffer begleitet werden.

Im Antrunk sind durchaus bereits Kanten zu erschmecken, ein wenig Säure geht mit dem leicht honigartigen Malz einher und wird von einem duchaus wahrnehmbaren Alkoholgeschmack begleitet. Die Hefe vermisst man ebenso wenig wie die, für diesen Stil typische, Schwere im Geschmack. Feinperlig gibt sich das Bier während es sich gemächlich über die Zunge schiebt und dort einen Anflug von floralen Hopfenaromen hinterlässt, Blutorange und kräuterartige Noten sind schmeckbar und allmählich wirds richtig warm im Bauch.

victory_brewing_golden_monkey_flascheDer Abgang wirkt etwas leichter wie der Antrunk, auch wenn die wahrnehmbare Herbe für ein immer trockener werdendes Mundgefühl sorgt und man so ein wenig mit der Trinkbarkeit kämpft. Die Karbonisierung geht in Ordnung, ebenso fällt die Süße moderat aus womit das Gebräu nicht gar so schwer wirkt.

In letzter Instanz sorgt die etwas zu intensive Säure für eine Eintrübung des allgemeinen Eindruck den das Bier auf mich hinterlässt. So reicht es für den Golden Monkey „nur“ für drei Sterne – probieren solltet ihr es auf jeden Fall mal.

Alkoholgehalt: 9,5%

(3/5)







Chimay Triple

chimay_tripleDas Chimay Triple (auch bekannt als „Cinq Cents„) ist mein heutiges Testbier für euch. Gebraut wird das Trappistenbier in der gleichnamigen belgischen Gemeinde von den Klosterbrüdern des Klosters Notre Dame de Scourmont welche die Gewinne aus der Brauerei dazu nutzen, soziele Projekte zu fördern. Bleibt zu hoffen, dass das Bier dem auch gerecht wird – schauen wir mal.

Bernsteinfarben liegt das leicht opale, belgische Starkbier im Glas und sondert einen fruchtig-schweren, leicht pfeffrigen sowie zitrusgeschwängerten Geruch ab. Auch Mandarinennoten tummeln sich unter dem schneeweisen, feinporig-cremigen Schaum – gefällt mir.

Beim ersten Schluck hinterlässt das Bier einen sehr breiten Geschmackseindruck sowie ein sehr cremigen Mundgefühl, Rosinen und Pflaumen stechen aus dem recht starken Hefearoma hervor und ergänzen somit das brotig wirkende, leicht karamellige Malz. Zum Abgang hin wirds süßlich, frische Hopfenaromen kommen hervor und sorgen mit dem feinen Geschmack reifer Zitrusfrüchte, darunter Mandarinen und (Blut-)Orangen, für einen sehr fruchtig-frischen Abgang der von einer moderaten Herbe flankiert wird welche langsam auf der Zunge zergeht.

chimay_triple_flascheEin wenig alkoholisch wirkt das Bier schon, bei 8 Volumenprozent überrascht das allerdings nicht und es passt auch zum Charakter des Gebräus. Die perfekt dosierte Kohlensäure sorgt zudem für ein angenehmes Trinkgefühl wodurch sich nicht zuletzt eine hohe Süffigkeit aufbaut.

Ich muss sagen, das Triple aus dem Örtchen Chimay ist ein echtes Prachtstück welchem ich sehr gerne fünf Sterne gebe. Aromenvielfalt, optimale Trinkbarkeit – einfach ein Genuß.

Neugierig geworden? Hier könnt ihr das Chimay Triple bestellen.

Alkoholgehalt: 8%

(5/5)







Craftwerk Brewing Holy Cowl

craftwerk_brewing_holy_cowlDass Craftbeer mittlerweile auch bei den „Großen“ angekommen ist, ist kein Geheimnis. Bestes Beispiel dafür ist Craftwerk Brewing, die Craftbeer-Marke von Bitburger, die mit ihrem frischen, punkigen Design (woher kenne ich das nur) derzeit in den Markt drängt. Dabei hat man drei Biere in petto, das stärkste und ungewöhnlichste davon möchte ich euch heute vorstellen: das Holy Cowl.

Trüb und in einem starken Orange erstrahlt das Starkbier nachdem es im Glas gelandet ist. Der weiße, fein- bis mittelporige Schaum ist üppig und besitzt eine gute Standfestigkeit – sieht alles bisher gut aus. Im Geruch machen sich schwere Hefearomen sowie Noten von Honig, Rosinen und Pflaumen breit was durchaus für Vorfreude sorgt.

Der Antrunk gestaltet sich intensiv und begrüßt den Genießer mit Aromen von Toffee und Vanille sowie einem durchaus vorhandenen Alkoholeindruck. Dazu gesellt sich ein brotig wirkendes Malz mit einem Schuß Röstaromen die sich für den Dörrobsteindruck verantwortlich zeichnen. Hopfen ist im Abgang durchaus vorhanden, ein leichter Zitrusgeschmack macht sich hier breit während sich die moderate Herbe über die Zunge hermacht und für eine gewisse Adstringenz sorgt.

craftwerk_brewing_holy_cowl_flascheEin angenehmes und volles Mundgefühl macht sich bei jedem Schluck bemerkbar und sorgt so für eine gute Trinkbarkeit. Mit der Zeit kann man einen Teil der Hefe erschmecken die allerdings etwas muffig wirkt und sich somit ein wenig negativ auf den Gesamteindruck auswirkt.

Zugegeben, ich hätte mir ein wenig mehr Hopfenaromen gewünscht aber das schwere und süßliche Setup gefällt mir ausgesprochen gut weshalb ich etwas darüber hinweg sehen kann. Ich kann mich hier nicht großartig beklagen und gebe der Holy Cowl daher gerne vier Sterne – ob die anderen zwei Biere auch so gut sein werden?

Neugierig? In diesem Shop könnt ihrs bestellen.

IBU: 40

Stammwürze: 19,5%

Alkoholgehalt: 9%

(4/5)